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Differenziertes Schilddrüsenkarzinom

Register Schilddrüsenkarzinom

Das differenzierte Schilddrüsenkarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der endokrinen Organe und unterteilt sich im Wesentlichen in das papilläre und das follikuläre Schilddrüsenkarzinom. Für diese Erkrankungen existieren bereits gute Therapieoptionen, die auf jahrelange Forschung und klinische Erfahrung mit großen Patientenkollektiven zurückzuführen sind.

 

Therapie

Häufig kann das differenzierte Schilddrüsenkarzinom durch Operation und nachfolgende Radioiodtherapie geheilt werden. Dafür besitzt die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin (Direktor: Prof. Dr. A. Buck) eine sehr moderne Therapiestation.
Patienten mit einem differenzierten Schilddrüsenkarzinom werden nach Abschluss der Therapie in der Schilddrüsenambulanz der Poliklinik für Nuklearmedizin oder der Endokrinologischen Ambulanz (Medizinische Klinik I) nachgesorgt.
Sollte die Erkrankung nicht mehr durch Radiojod zu behandeln sein und fortschreiten, bedarf es weitere therapeutischer Konzepte. Hierfür wurden in den letzten Jahren (u.a. am Universitätsklinikum Würzburg) zahlreiche Tyrosinkinasehemmer getestet, die inzwischen auch klinisch eingesetzt werden (z.B. Sorafenib).

Tumorregister

Alle in Würzburg behandelten Patienten seit 1980 werden in einem vom damaligen Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, Prof. Reiners, initiierten Tumorregister erfasst, das inzwischen Daten von mehr als 2000 Patienten enthält. Wesentliches Ziel dieses Registers ist es, die Betreuung von Patienten mit einem Schilddrüsen-Karzinom strukturell zu verbessern. Dazu werden systematisch Daten über die Erkrankung und die betroffenen Patienten gesammelt, um die Diagnostik weiterzuentwickeln, den Erkrankungsverlauf besser zu verstehen und Prognose und Erfolgsaussichten unterschiedlicher Behandlungskonzepte besser beurteilen zu können.

Weitere Informationen

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